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Lasagne – Slowfood vom Feinsten

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Lasagne ist auch eins dieser Gerichte, die umso geiler schmecken, je mehr Zeit man mit ihnen verbringt. Daher ist Lasagne kochen bei mir immer eine abendfüllende Angelegenheit. Allerdings vergeht die Zeit wie im Flug wenn man dabei geile Musik hört und Rotwein trinkt. Lasagne ist bei mir definitiv Slowfood. Die Zubereitung dauert bei mir etwa 2 Stunden, aber das Ergebnis lohnt sich immer wieder. Ich mache eine recht reduzierte Lasagne ohne fancy Zutaten wie Sellerie oder Karotten oder diesem ganzen anderen Hipsterkram.

Lasagne besteht aus drei Dingen: dem Sugo, der Bechamel und den Nudeln. Ich habe keine Geduld und Zeit, die Nudeln selbst zu machen, daher nehme ich immer die guten von Barilla, die tuns auch. Die Soßen allerdings verdienen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Denn das Zusammenspiel aus kräftigem Sugo und leichter Bechamel schmeckt hinterher unglaublich geil. Los gehts!

Zutaten

  • 500g gutes Rinderhack
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • bisschen Tomatenmark
  • 2 Dosen geschälte Tomaten (ich nehme stückige)
  • 0,5l Milch
  • Butter
  • Mehl
  • Lasagneplatten (duh!)
  • Rotwein
  • (viel) Geriebener Käse (gerne eine Mischung aus Parmesan und Emmentaler)
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl, Muskatnuss, Zitronensaft

Bechamel

Bechamelsoße besteht eigentlich fast nur aus Milch, kann aber zurechtgewürzt werden und macht seltsamerweise die Lasagne ein bisschen leichter (aber nur im Geschmack).

Also zuerst mal eine Mehlschwitze herstellen. Ich wiege Butter und Mehl dabei nie ab, es dürften so 30g Butter und 40g Mehl sein. Die Butter jedenfalls im Topf zerlassen, etwas schäumen lassen, dann das Mehl damit verrühren. Etwas anschwitzen.

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Dann nach und nach die Milch drauf gießen und immer weiter rühren, damit sich keine Klümpchen bilden.

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Die Bechamel muss jetzt fast eine halbe Stunde köcheln, damit sie nicht mehr so mehlig schmeckt. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft (ich nehme den Saft einer halben Zitrone) und Muskatnuss abschmecken.

Das war schon mal Teil Eins.

Sugo

erstmal Zwiebeln, Knobi und Petersilie hacken. Dann Olivenöl in einem Topf heiß machen (Ungefähr so: „Hallo Baby, na wie wärs heute Abend?“) und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann das Hack dazu, schön krisselig braten.

Danach die Petersilie und das Tomatenmark dazurühren und weiterbraten.

Dann kommen die Dosentomaten dazu und das Ganze dann noch mit einem Schuss geilem Rotwein aufgießen. Ich würze mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Rosmarin.

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Das Ragout mindestens eine halbe Stunde lang bei geöffnetem Topf einkochen lassen. Wenns zu trocken wird, Rotwein dazu kippen. Aber am Ende sollte die Soße auch nicht zu flüssig sein.

Lasagne bauen

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Die Reihenfolge bei Lasagne ist so: Sugo, Nudeln, Sugo, Bechamel, Nudeln, Sugo[…]Nudeln, Sugo, Bechamel, Käse. Je nachdem wie tief eure Form ist und wie kompakt ihr die Lasagneplatten verlegt werden so 4 bis 5 Schichten drin sein. Oben drauf natürlich super viel Käse. Weil je mehr Käse desto super.

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Protipp wenn ihr eine der Soßen versaut: Mehr Käse! Käse macht alles besser.

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Das Ganze jetzt bei 180 Grad in den Ofen bis der Käse goldbraun geschmolzen ist.

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Guten Hunger!